Eisbach München

Der Eisbach ist Teil des Bachsystems der Isar im Englischen Garten in München und bekannt für seine Flusssurf-Aktivitäten. Das ganze Jahr über trifft sich hier die Riversurf Szene, um an einem der bekanntesten Spots sein Können unter Beweis zu stellen. Anfangs noch illegal, wurde durch den Besitzwechsel des Grundstücks die Welle „legalisiert“.

Dort wo der Bach beim Haus der Kunst austritt, entsteht eine ca. halbmeter hohe Welle, die künstlich erzeugt wird. Sollten Sie mal beim Haus der Kunst in München vorbeispazieren, und sich wundern, warum hier auf der anderen Straßenseite viele Leute auf der Brücke stehen und hinab sehen, dann könnte das an den aktiven Wellenreitern in München liegen. Zuschauen lohnt sich!

Der Eisbach hat seinen Ursprung am südlichen Teil des Englischen Gartens und unter einer Brücke beim Haus der Kunst aus. Zu finden ist die Welle Nähe der Kreuzung Prinzregentenstraße / Bruderstraße.

Das Surfen an der Eisbachwelle ist schwierig und gefährlich, Anfänger sind meist selten gesehen. Hier treffen sich oft bekannte und erfahrene Surfer. Einsteiger oder eher unerfahrene Flusssurfer sollten sich zuerst an der Floßlände in München üben. Dieser Spot ist etwas weniger gefährlich und dafür für Beginner besser geeignet. Auch als erfahrener Surfer ist dieser Spot alles andere als ungefährliche.

Steinbegrenzungen an den Seiten sowie Steine am Boden des Flusses bringen viel Risiko mit sich. Wenn man sich trotzdem an die Welle herantrauen möchte, sollte man Rücksicht auf die Müncher Locals nehmen und längere Wartezeiten beim Anstehen in Kauf nehmen.

Zu Empfehlen ist der Dokumentarfilm Keep Surfing aus dem Jahr 2009. Er zeigt die Entstehung der Flusswelle und wie sich das Leben einiger Leute rund um diese bekannte Welle dreht.